Augenärztliche Praxisgemeinschaft
Kontaktlinseninstitut    Sehschule
Dr. Christoph Ortner, MPH ⋅ Dr. Jasmin Spaun
Linsenchirurgie

Während wir bei Laserbehandlungen Teile des Hornhautgewebes entfernen, fügen wir im Bereich der Linsenchirurgie dem Auge anstelle oder zusätzlich zur körpereigenen Linse eine Sehhilfe hinzu.

Dank der Innovationen der modernen Augenchirurgie können auch Patienten mit höherer Fehlsichtigkeit oder Altersweitsichtigkeit ein Leben unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen führen.

Phake Linsenimplantation

Bei der phaken Linsenimplantation verbleibt die körpereigene Linse (griech.: Phakos) im Auge, eine künstliche Linse, ähnlich einer Kontaktlinse, wird zusätzlich in das Augeninnere eingesetzt.

Wenn das Auge die Fähigkeit, die Sehschäfe aktiv an verschiedene Entfernungen anzupassen (Akkommodation), noch nicht verloren hat, eine Laserbehandlung aber etwa aufgrund zu starker Fehlsichtigkeit nicht in Frage kommt, ist der Linsenzusatz eine moderne und sichere Alternative zum Augenlasern.

Vorteile implantierbarer Linsen
Sichere Alternative zur Laserbehandlung
Reversible Operationstechnik
Entfernung oder Austausch der Linse ist wieder möglich
Geeignet für Patienten mit starker Fehlsichtigkeit, trockenen Augen oder dünner Hornhaut

Refraktiver Linsentausch

Das Verfahren beim refraktiven Linsentausch (Refractive Lens Exchange) ist im Wesentlichen identisch mit der Operationstechnik bei einer Kataraktoperation und ermöglicht auch die Korrektur von höherer Kurz- und vor allem Weitsichtigkeit.

Dabei verliert das Auge allerdings seine natürliche Fähigkeit, sich auf verschiedene Entfernungen selbst scharf einzustellen. Daher kommt dieses Verfahren meist nur dann zum Einsatz, wenn die Akkommodationsfähigkeit bereits reduziert ist oder eben auch bei einem beginnenden grauen Star.

Wird beim refraktiven Linsentausch nur eine Einstärkenlinse (Monofokallinse) eingesetzt, können Sie ohne Brille in die Ferne sehen, für alle anderen Entfernungen brauchen Sie jedoch eine Sehhilfe.

Video mit freundlicher Genehmigung der Carl Zeiss GmbH

Moderne Intraokularlinsen (IOL)

Unter Bedachtnahme auf die Beschaffenheit des Auges und Ihre persönlichen Wünsche wählen wir die für Sie geeignete Kunstlinse aus.

Eine Vielzahl an unterschiedlichen Linsenimplantaten steht uns dabei zur Verfügung. Wir beraten sie gerne und klären gemeinsam mit Ihnen nach einer gründlichen Untersuchung und einem ausführlichen persönlichen Gespräch, welche Linse für Sie sinnvoll und geeignet ist.

Premiumlinsen können mehr

Diese Kunstlinsen ermöglichen Ihnen ein schärferes und kontrastreicheres Sehen (asphärische Linsen), bieten einen verbesserten Schutz der Makula vor blauem UV-Licht (Blaufilterlinsen) oder gleichen eine Hornhautverkrümmung aus (torische Linsen).

Bifokallinsen verfügen über zwei Brennpunkte und ermöglichen Ihnen gleichzeitig gutes Sehen in der Nähe und in der Ferne.

Trifokallinsen

Nach der Korrektur Ihrer Alterssichtigkeit oder Hornhautverkrümmung, ebenso nach einer Kataraktoperation, möchten viele Patienten im Alltag gerne uneingeschränkt sehen.

Um diese Wünsche zu erfüllen, wurden Linsenmodelle entwickelt, die Sie lebenslang von einer Brille unabhängig machen können.

Die "intelligente" Linse

Diese innovative Linsentechnologie erlaubt Ihnen nicht nur kontrastreiches Sehen in der Nah- und Ferndistanz, sondern bietet dank eines zusätzlichen dritten Fokuspunktes oder eines generell erweiterten Fokusbereiches auch eine gute Sehleistung im mittleren Entfernungsbereich (sog. Intermediärdistanz).

Grafik: Carl Zeiss GmbH
In allen Entfernungen uneingeschränkt sehen

Der große Vorteil der Brillenfreiheit kann mit einer leicht verminderten Sehschärfe einhergehen. Wahrgenommene Blendungen um Lichtquellen herum (sog. Halos) können nach einer Gewöhnungsphase verschwinden.

Im alltäglichen Leben kommen viele Patienten vollkommen ohne Brille aus und können wieder das gesamte Sehspektrum genießen. Im Nah-, Intermediär- und Fernbereich. Bei Tag und bei Nacht.

Bilder: Carl Zeiss GmbH
Mit Trifokallinsen gut sehen in allen Distanzen

Risiken

Die linsenchirurgische Operationstechnik − weitgehend identisch mit einer Kataraktoperation, dem häufigsten operativen Eingriff in der Augenchirurgie − ist außerordentlich standardisiert und gilt als sicher. Auch wenn eine Linsenimplantation einen Routineeingriff darstellt, birgt ein Eingriff wie jede Operation ein gewisses Risiko. Eine gewissenhafte Patientenbegleitung und ausführliche Vor- und Nachuntersuchungen können das Risiko von Komplikationen deutlich minimieren.

Mögliche Komplikationen beschränken sich vorrangig auf zwei Risikogruppen. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff besteht die Gefahr einer Infektion, die mit antibiotischen Tropfen oder andere Maßnahmen reduziert werden kann. In einer geringen Anzahl bei Fällen der phaken Linsenimplantation zeigten sich langfristige Veränderungen im Augeninneren, auf die bei routinemäßigen Kontrollen jedoch rechtzeitig reagiert werden kann.

Bild: Carl Zeiss GmbH
Ob kurz- oder weitsichtig,
ob Hornhautverkrümmung oder Lesebrille
Wir finden für Sie
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Moderne Linsenverfahren können für eine vollkommene Brillenfreiheit sorgen
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Vorschaubilder: Carl Zeiss GmbH | Shutterstock | CRO